Gifte im Wohnbereich – Risiken und Maßnahmen

Es gibt verschiedene Wohngifte, die schädlich für die Gesundheit sind. Der Umgang mit Wohngiften ist oftmals leichtsinnig und Gefahren werden nicht rechtzeitig erkannt. Oft werden Beschwerden nicht mit Wohngiften in Verbindung gebracht More »

Baustoff Holz

Holz ist neben dem Stein der älteste Baustoff, der von der Menschheit zum Bau einer Unterkunft genutzt wurde. Es ist anzunehmen, dass die ersten von Menschen errichteten Hütten zumindest zum Teil aus More »

Zahlreiche Möglichkeiten um mit neuen Baustoffen Heizkosten zu sparen

Es gibt praktisch kaum einen Hauseigentümer, der nicht auf der Suche nach der einen oder anderen Möglichkeit sind die Kosten für die Heizung und den Strom zu senken. Wer heute neu baut, More »

Auf das richtige Lüften kommt es an

Wer bauen will, eine Sanierung plant oder selbst nur Mieter ist, denkt sofort an energetische Standards. Das neue Heim soll sich möglichst über einen langen Zeitraum bewähren und es gilt, richtige Fragen More »

Gesünder wohnen mit Naturbaustoffen

Naturbaustoffe In Zeiten von synthetischen Bauelementen, Kunststoffinnendekor oder Kunststoffwandfarben stellt sich zunehmend die Frage, inwieweit günstige Materialherstellung und -Anschaffung noch in Relation steht zu den gesundheitlichen Schädigungen, die möglicherweise von derlei Baumaterialien More »

 

Wasser sparen die Zweite

Es muss nicht immer Trinkwasser sein.

In einem unserer letzten Artikel „Wasser einsparen leicht gemacht: Tipps für ein modernes Bad“ haben wir über Möglichkeiten des Wassersparens berichtet. Es gibt weiterführende Methoden, wie man seinen Wasserverbrauch noch effizienter gestalten kann, von denen wir nun hier eine vorstellen möchten.
Jährlich werden etliche Liter Trinkwasser die Toilette hinuntergespült. In Deutschland verbraucht ein Mensch pro Tag circa 42 Liter Wasser nur für den Toilettenbedarf. In der heutigen Zeit, in der Wasserknappheit immer mehr zum Thema wird, ist solch ein Umgang mit der Ressource Wasser nicht mehr zeitgemäß. Die durchschnittliche Wassermenge, die hierzulande für eine Toilettenspülung verwendet wird, ist in manchen Entwicklungsländern die pro Kopf täglich zur Verfügung stehende Wassermenge. Unsere Toiletten könnten ebenso mit nicht trinkbarem Wasser versorgt werden, was eine geringere Verschwendung darstellen würde und angesichts der drohenden Wasserknappheit auf der Erde ein Schritt in die richtige Richtung wäre.
Angesichts dieser Missstände haben sich schon viele Unternehmen und Firmen auf die Fahne geschrieben, ressourcenschonendere Verfahren zu entwickeln. Eine davon ist die deutsche Sanitär-Marke Hans Grohe. Im Schwarzwald beheimatet produziert das Unternehmen zu 80 % in Deutschland. Hier wird Umweltbewusstsein und Green Thinking vereint mit Qualität und Innovation.

Wasser Recycling

Das Unternehmen hat ein System entwickelt, das Dusch- und Badewasser, zum Beispiel eines Mehrfamilienhauses oder eines Hotels, sammelt, aufbereitet und anschließend für Toilettenspülung, Gartenbewässerung oder Reinigungszwecke wieder verwendbar macht. 50% des Wasserverbauchs müsste nicht mit Trinkwasser abgedeckt werden. Und das „Pontos AquaCycle“- System von Hans Grohe kommt diesem Gedanken nach. In einem ersten Schritt wird das Grauwasser, sprich das benutzte Wasser aus Dusche und Badewanne, mit Hilfe eines Filters von groben Partikeln, zum Beispiel Haare, befreit. Darauf folgt die biologische Aufbereitung, die zweimal durchgeführt wird, damit Mikroorganismen die kleinen Schmutzbestandteile im Wasser ordentlich abbauen können. Danach findet eine Entkeimung des Wassers durch die Einwirkung von UV-Licht statt. Die bei der Aufbereitung des Wassers verursachten Dreckablagerungen werden direkt abgeführt. Falls einmal der Falleintreten sollte, dass nicht ausreichend Grauwasser zur Verfügung steht, wird automatisch mit Trinkwasser ausgeholfen.
HansgroheDie Verbindung dieses Wasseraufbereitungssystems mit wassersparenden Armaturen, die Hans Grohe ebenfalls im Angebot hat, stellt eine perfekte Kombination zum Wassersparen dar. Die Bad-Armaturen von Hans Grohe sind alle mit dem EcoSmart System ausgestattet. Durch Beimischung von Luft und dem Einsatz von Druckreglern sowie Durchflussbegrenzern können bis zu 60% Wasser beim Duschen und auch beim Händewaschen ohne Komfortverlust eingespart werden. Statt 13 Liter Wasser, die normalerweise durch einen Waschtischmischer pro Minute laufen, reduziert die EcoSmart-Technik diese Menge auf ungefähr 5 Liter pro Minute. Wer nicht die Möglichkeit besitzt, eine Wasseraufbereitungsanlage zu installieren, kann so mit der richtigen Auswahl der Wasserarmaturen trotzdem einen wichtigen Beitrag zum Wassersparen leisten. Wasserwiederverwertung wird auf Grund seiner Praktikabilität in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, als dies heute schon der Fall ist.

Bilder: © Hansgrohe

Ein eigenes Gartenhaus bauen

Ich habe ja vor einer Weile schon einmal über meine Faszination geschrieben, wenn es um Holz als Baustoff geht. Die ist auch immer noch ungebrochen. Holz ist einfach genial und ich arbeite unglaublich gerne mit Holz.

Die Idee

Vor einiger Zeit haben sich meine Eltern dazu entschlossen, sich ein neues Gartenhaus anzuschaffen. Mein Traum war es schon immer ein eigenes Holzhaus zu bauen und da dachte ich mir, dass es vielleicht eine gute Idee ist, wenn ich mich erst einmal im Kleinen ausprobiere. Ein Gartenhaus ist da doch perfekt, oder?

Mann bearbeitet einen HolzbalkenGesagt, getan. Da meine Eltern auch leidenschaftliche Handwerker sind, waren sie sofort von der Idee begeistert und schon konnte das Planen beginnen. Ein befreundeter Architekt stellte uns einen Grundriss zur Verfügung. 40m² Gartenidylle sollten es werden. Der Platz war auch schon klar, da im Garten der Eltern schon jahrelang ein Häuschen gestanden hatte, ist ein aufgegossenes Fundament schon vorhanden und darauf sollte das neue Haus auch gebaut werden. Es hätte logistisch gesehen keinerlei Sinn gemacht, ein neues Fundament zu gießen und gleichzeitig das alte abzutragen.
Für meine Eltern war zudem klar, dass nur Holz aus nachhaltigem Anbau Verwendung finden sollte. Kann ich 100% nachvollziehen, warum sollte man auf Holz aus Wildrodungen zurückgreifen, wenn man auch Plantagenholz benutzen kann. Man sollte halt immer auch ein wenig weiterdenken und nicht nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht sein.

Wir schauten uns danach einige Baupläne im Internet an, um auszurechnen wie viel Holz man circa benötigt um ein Haus zu bauen. Unseren Berechnungen zu Folge benötigt man, inklusive Dach, um die 400m² Holzbohlen in verschiedenen Dicken und Längen. Und dann der Schock, als wir beim Sägewerk unseres Vertrauens die Preise für geeignetes Holz einholten, mussten wir feststellen, dass allein die Materialkosten für das Holz, die Kosten für ein komplettes Holzhaus aus dem Fachmarkt bei weitem übersteigen. Hinzukommen dann natürlich noch die selbst geleisteten Arbeitsstunden.

Die Entscheidung

Meine Eltern haben das Ganze dann noch ein wenig hin und her gerechnet und sind dann schweren Herzens zu dem Entschluss gekommen, dass sich ein fertiges Gartenhaus zu kaufen. Also haben wir uns noch einmal zusammen hingesetzt und uns dann für ein Gartenhaus von Edingershops entschieden, da hier das Preisleistungsverhältnis einfach am besten war. Kaufgrund war auch die Tatsache, dass Edinger Häuser aus nachhaltigem Holz anbietet, darauf wollten meine Eltern auf gar keinen Fall verzichten.

Die Bestellung und Lieferung verlief problemlos und es hat auch Spaß gemacht die fertigen Teile zusammenzubauen. Jetzt muss ich wohl doch noch ein wenig warten, bis ich mein eigenes Holzhaus bauen kann.

Bild 1: Tatoy / freedigitalphotos.net
Bild 2: © Edingershops.de

Energieeffizient sanieren und bauen

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Deutschland hat sich durchaus ambitionierte Ziele bei der Klimapolitik gesetzt. Bis 2020 will die Bundesregierung die Treibhausgasemission um 40 Prozent reduzieren. Über die Notwendigkeit der Änderung der Klimapolitik herrscht Einigkeit, über das Wie wird jedoch heftig debattiert.
Eines der Schlagworte der neuen Klimapolitik Deutschlands ist die Energieeffizienz. Eine Steigerung der Energieeffizienz hat zu Folge, dass die Energiepreise gedämpft werden, die Abhängigkeit von Energieimporten niedriger wird und weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. Soweit zumindest die für die Politik relevanten Konsequenzen. Für Bauherren bedeutet der Fokus auf Energieeffizienz im erstem Moment nur eines: steigende Baukosten. Mittel- und langfristig jedoch kann so eine Menge Geld gespart werden. Interessant ist energetisches Bauen zum Beispiel bei der Vergabe von Krediten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert die Sanierung von Baudenkmälern mit zinsgünstigen Darlehen bis zu 75.000€ pro Wohneinheit und bei umfassenden Sanierungen mit einem überdurchschnitt hohem Tilgungszuschuss.
Eine energieeffiziente Sanierung zur Senkung des CO₂-Ausstoßes wird von der Bundesregierung auch in Form von Steuervorteilen gefördert. Bei der Sanierung von Baudenkmälern ist allerdings immer auch die Energieeffizienz mit den baukulturellen Belangen abzuwägen. Bei der energetischen Sanierung von besonders erhaltenswerter Bausubstanz muss mit besonderem Augenmerk auf die Denkmalschutzauflagen vorgegangen werden. Ein Baudenkmal erfordert einen intensiven Austausch zwischen Bauherr oder Eigentümer und der Denkmalbehörde, um sowohl energetisch sinnvoll als auch denkmalgerecht umgebaut zu werden. Erste Informationen zum Thema Sanierung von Baudenkmälern gibt es im Internet unter investition-baudenkmal.de.

Energiesparverordnung und Energieeffizienz

Deutlich einfacher ist es, einen Neubau entsprechend der Energieeinsparverordnung (EnEV) der Bundesregierung zu gestalten. Für viele Bauherren ist es sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht sinnvoll, nachhaltig und energieeffizient zu bauen. Zu den technischen Kriterien eines Energieeffizienzhauses zählt die Dämmung der Außenwände und Wohnraumbelüftung, die Installation aktueller Heiztechnik wie Pelletöfen und der Einsatz von Photovoltaikanlagen. Mit der richtigen Technik kann jeder Eigentümer einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und langfristig seine eigenen Energiekosten auf ein Minimum senken. Über die Nachhaltigkeit der einzelnen technischen Maßnahmen sollte sich jeder Bauherr im Vorfeld ausführlich informieren, denn nicht immer halten die geförderten Maßnahmen das, was sie versprechen. Bei der Dämmung der Wände gibt es inzwischen beispielsweise neue Erkenntnisse, die darauf hinweisen, dass der Trend zur immer dickeren Fassadendämmung nicht unbedingt zur Energieeffizienz eines Gebäudes beiträgt. Die Wärmedämmung kann Öl- und Gaskosten in die Höhe treiben. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass massive Wände auch in den Wintermonaten Wärme der Sonne aufnehmen, speichern und in den Innenraum abgeben, während das bei gedämmten Wänden aufgrund der mehrere Zentimeter dicken Isolierung nicht möglich ist.
Mit der Verschärfung der Energieeinsparverordnung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) werden die Anforderungen an Dämmung und Fenster erneut steigen. Das Ziel dieser Verschärfungen ist es, den Energiebedarf im Durchschnitt um 12,5 Prozent zu senken – zum Beispiel durch den Einbau neuer Fenster. Fenster mit Wärmeschutzverglasung sind sowohl für einen Neubau als auch für Altbauten und Baudenkmäler empfehlenswert. Da durch schlecht abgedichtete Fenster leicht Wärme entweicht, muss mehr geheizt werden und die Energiekosten steigen. Wärmeschutzfenster beugen dem vor. Die Scheiben dieser speziellen Fenster sind mit einer unsichtbaren Metallschicht überzogen, die die Wärme im Innenraum hält. Die Anschaffung von Wärmeschutzfenstern ist ziemlich kostspielig, jedoch amortisiert sich ihre Anschaffung nach einigen Jahren durch teilweise erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten.

Bild: green power von twicepix unter cc by-sa 2.0

Wasser einsparen leicht gemacht: Tipps für ein modernes Bad

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Wasser sparen ist wichtig, denn auch wenn wir in Deutschland heute noch nicht viel davon mitbekommen, ist Trinkwasser eine Ressource, die in den kommenden Jahren weltweit immer weiter verknappen wird. Menschliches Eingreifen in die Umwelt und verschwenderischer Umgang mit Wasser gelten als Hauptgründe für diese besorgniserregende Entwicklung. Wasser sei in Zukunft das neue Öl, prophezeien Experten und drängen Politiker und andere einflussreiche Personen dazu, einen Bewusstseinsprozess auch bei den Bewohnern moderner und wohlhabender Industriestaaten in Gang zu setzen. Dementsprechend wichtig ist es, dass sich jeder Einzelne Gedanken über das Problem macht und willens ist, seinen kleinen Teil dazu beizutragen, verantwortungsbewusster mit dem kostbaren Nass umzugehen.
Wer im Begriff ist, ein Haus zu bauen, sollte etwa bei der Ausstattung des Badezimmers und der Toiletten nicht nur nach den günstigsten Armaturen schauen, sondern sich direkt beraten lassen, mit welchen sich Wasser sparen lässt. Wer hier in die neuste Technik investiert, hat die Kosten spätestens nach ein paar Jahren wieder raus. Denn die Wasserpreise steigen auch hierzulande schon jetzt und warum sollte man nicht da sparen, wo der größte Verbrauch stattfindet, nämlich im Bereich der Körperpflege. Wenn es mit den richtigen Tricks so einfach ist, an genau dieser Stelle anzusetzen. Viele Gadgets sind übrigens auch für Familien eine Option, die zur Miete wohnen und ihr Bad ein bisschen umrüsten möchten.

Armaturen im Bad umrüsten und Wasser sparen

Neben dem Tipp, täglich besser zu duschen als zu baden, empfiehlt sich die Montage einer Sparbrause. Diese können für verhältnismäßig kleines Budget in Shops wie http://www.emero.de bestellt werden und sind selbst vom Laien schnell montiert. Das Besondere daran ist, dass ein guter Duschkopf nur die Hälfte an Wasser pro Minute durchlaufen lässt, ohne dass durch die Beimischung von Luft das Duschvergnügen gemindert wird. In Kombination mit einem Durchflussbegrenzer, der zwischen Mischarmatur und Duschschlauch montiert wird, kann das Sparpotenzial sogar noch maximiert werden.
Am Wasserhahn und Bidet dagegen kann ein Strahlregler Wunder wirken und auch die Auswahl der richtigen Armatur, beispielsweise einer vollautomatischen Sensorarmatur anstatt einer Einhebelarmatur (die dazu verführt, den Hebel jedes Mal ganz hochzuziehen), hilft ganz ohne merklichen Verzicht beim Sparen. Hier muss jedoch gleichzeitig auch das Bewusstsein aller Familienmitglieder appelliert werden, dass beim Zähneputzen oder Einwirken der Haarkur das Wasser weiter fließt, ist einfach nicht nötig.
Der Spülkasten des WCs sollte auf jeden Fall auch eine Spartaste besitzen, mit der man die Spülmenge bei Bedarf halbieren kann. Eine Neuanschaffung lohnt, denn alte WC-Kästen verbrauchen häufig unnötig viel Wasser. Wer hier vorerst nicht umrüsten möchte, kann aber zu einem einfach Trick greifen und einen Backstein in den Kasten legen. Die einfließende Wassermenge wird auf diese Weise automatisch reduziert.

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Unterschiede bei Armaturen

Badarmaturen gehören zur Standard-Ausrüstung eines jeden Haushaltes und es ist selbstverständlich, dass diese vorhanden sind. In Mietwohnungen werden alle Armaturen im Bad, wie Duscharmaturen, Duschköpfe, Duschschläuche, Badarmatur am Waschbecken vom Vermieter oder Hauseigentümer gestellt und der Mieter hat wenig Einfluss auf die Auswahl der entsprechenden Gerätschaften. In einem Eigenheim ist es anders, denn der Eigentümer kann selbst entscheiden, welche Armaturen verbaut werden sollen. Um es den Kunden zu erleichtern, gibt es eine ganze Reihe von Zertifizierungen oder Klassifizierungen für Produkte aus dem Sanitärbereich, die die Eigenschaften des jeweiligen Produktes, so auch in Bezug auf die Umwelt, wiedergeben. Um hier den Überblick zu behalten, folgt eine Beschreibung des WELL-Labels.

Das „WELL-Label“

Mit dem WELL-Label können Sanitär- und Küchenauslaufarmaturen, Duscharmaturen, Duschköpfe und Duschschläuche, Urinal-Spülsysteme, WC-Spülsysteme und Zubehörteile klassifiziert werden. Von dieser Klassifizierung sind Wannenfüllautomaten sowie Armaturen für den Anschluss von wasserversorgten Haushaltsgeräten und Armaturen zur Gartenbewässerung ausgenommen.
Bei der Klassifizierung nach dem WELL-Label wird zwischen Anwendungen im häuslichen oder öffentlich gewerblichen Bereich unterschieden. Grundlagen für die erfolgreiche Klassifizierung sind EN Normen und der Nachweis durch ein nach einem Prüfbericht nach ISO 17025 zertifizierten Prüflabors. Bei Badarmaturen werden Menge des Durchflusses, Temperatur und Zeit bewertet, die Punktevergabe erfolgt nach Sternen.
Um das WELL-Label im privaten Bereich (Home) zu erhalten, müssen die Sanitärarmaturen zusätzliche Funktionen erfüllen und Wellnessanwendungen ermöglichen. Im Bereich Home können maximal vier Sterne in den Effizienzklassen A bis D erlangt werden.
Im öffentlich gewerblichen Bereich (Public) wird überwiegend der ökonomische Umgang mit dem Wasser bewertet. Im Public Bereich werden höhere Anforderungen gestellt und es können sechs Sterne in den Effizienzklassen A bis F erhalten werden.

Umweltbewusster Kauf von Badarmaturen

Armatur ist nicht gleich Armatur, denn die wirklich umweltschonenden Produkte tragen das WELL-Label. Der Kunde kann dieses an dem speziellen Label auf dem Produkt erkennen. Dort ist der Hersteller, die Produktkategorie, der Typ, das Modell und auch die Registrierungsnummer auf einen Blick hinterlegt. Durch die grafische Darstellung in einer Clusterung von A bis F und Auszeichnung mit Sternen, kann der Kunde die Klassifizierung direkt erkennen. Bei genauem Blick auf das Label sind auch die Wasser Effizienz Kriterien mit Sternen angegeben. Sollte man sich nun für den Austausch in einer Mietswohnung oder aber Neukauf für das Eigenheim entscheiden, ist es sinnvoll, sich direkt an das WELL-Label zu halten und ausschließlich klassifizierte Produkte auswählen. Nur so kann jeder seinen Teil zum Umweltschutz und umweltbewussten Leben beitragen und der Verbrauch kann somit in jedem Haushalt sinnvoll gestaltet werden.

Energieverbrauch zu hoch?

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In der heutigen Zeit sind die Kosten für Energie auf einem sehr hohen Level und jeder Mieter oder Hauseigentümer macht sich Gedanken, ob sein Energieverbrauch zu hoch ist. Aber woher weiß man, dass der eigene Energieverbrauch zu hoch ist? Zum einen helfen einem der Austausch mit anderen Mietern oder Hauseigentümern und der Vergleich des Verbrauches. So kann man schon mal ermitteln, in welchem Bereich man sich mit seinem eigenen Energieverbrauch bewegt. Weiterhin hilft die Recherche über das Internet in Portalen, die sich mit Energieverbrauch beschäftigen. So bekommt man schnell einen Überblick, welchen Energieverbrauch andere Haushalte haben, die nicht in unmittelbarer Nähe sind und wie sich die Kosten über andere alternative Anbieter verhalten. Eine weitere Möglichkeit ist, einen Fachmann ins Haus zu holen, der das Gebäude, die Wohnung, die Heizanlage und auch die Fenster überprüft. Die Prüfung ist sogar noch weitreichender, denn es werden Heizintervalle und Lüftungsverhalten ebenfalls überprüft. Ist das Gebäude wärmetechnisch in Ordnung, sollten Heizanlage und Fenster genauer unter die Lupe genommen werden.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Menschen verbringen 90 Prozent ihrer Zeit in Gebäuden, trotzdem sind bei bis zu 30 Prozent der Immobilien ein natürliches und gesundes Raumklima nicht berücksichtigt. Die Mieter oder Hauseigentümer sind gezwungen in schlecht gelüfteten Räumen, bei Hitze oder unzureichender Belichtung zu leben. Insgesamt entfallen 40 Prozent auf den gesamten Energieverbrauch auf Gebäude, was in gleichem Atemzug eine große Notwendigkeit in Energieeinsparung und Reduzierung des CO2-Ausstoßes darstellt.

Fenster – Rolle bei der Optimierung des Energiehaushaltes

Dieses stellt eine große Herausforderung an Fenster als Energie-, Licht- und direkte Wärmequelle zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden. Das VELUX®-Konzept hat eine energieeffiziente und gesunde Wohnqualität als Ziel und greift zu allen Jahreszeiten. Man mag es nicht glauben, aber bereits allein durch den Austausch veralteter Fenster gegen VELUX-Fenster von http://www.veluxshop.de/ wird mit verhältnismäßig geringem Aufwand eine völlig neue Wohnqualität geschaffen und ein erheblicher Beitrag zur Energieersparnis für Dachräume geleistet.
Im Winter bringt das VELUX-Fenster einen zusätzlichen Wärmegewinn durch die direkte Wärmeeinstrahlung. Rollläden und Sonnenschutz liefern eine zusätzliche und intelligente Wärmedämmung. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Nutzung von Sonnenenergie als Heizungsunterstützung und als Mittel zur Wassererhitzung. Durch den Einbau der Fenster in Dachschrägen wird der Kamineffekt gesteigert, denn warme und verbrauchte Luft steigt nach oben und kann durch reguliertes Lüftungsverhalten durch kalte frische Luft ausgetauscht werden. In den Jahreszeiten Frühling und Sommer gelangt indirektes Tageslicht in den Dachraum, was für Tageslicht ohne Hitze sorgt und zu grelles Licht verhindert. Angebrachte Sonnenschutzsysteme vermindern weiterhin den Lichteinfall und regulieren die gewünschte Helligkeit und schützen vor Hitze zur Tageszeit. Das Lüften nachts sorgt für Kühlung im Haus.

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Gifte im Wohnbereich – Risiken und Maßnahmen

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Es gibt verschiedene Wohngifte, die schädlich für die Gesundheit sind. Der Umgang mit Wohngiften ist oftmals leichtsinnig und Gefahren werden nicht rechtzeitig erkannt. Oft werden Beschwerden nicht mit Wohngiften in Verbindung gebracht und die Ursachen nicht bekämpft, was zu gefährlichen Gesundheitsschäden führen kann. Das gängigste und gefährlichste Wohngift ist der Schimmelpilz. Meistens kommt er in Badezimmern oder in feuchten Ecken in der Küche vor und beeinflusst das Wohlbefinden der Wohnenden. Unwissende versuchen gegen den Schimmelpilz mit verschiedenen Reinigungsmitteln anzugehen. Doch bei der Bekämpfung von Schimmelpilz ist Vorsicht geboten. Je nach Ausmaß und Art des Pilzes ist es sogar ratsam, professionelle Hilfe heranzuholen, da bestimmte Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen. Zusätzlich kann der Umgang mit Reinigungsmitteln auch gesundheitsschädigend sein. Denn die Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln können ätzend wirken und das Einatmen bestimmter Gase ist gefährlich. Bestimmte Schimmelpilze können mit den richtigen Mitteln bekämpft werden. Doch dazu muss man erst einmal wissen, gegen welche Schädlinge angegangen werden muss und welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Enstehung von Schimmelpilzen
Schimmelpilze entwickeln sich besonders in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Da der Schimmel sich auch hinter Möbeln befinden kann, ist der Raum bei Schimmelverdacht gründlich zu durchsuchen. Der Schimmel ist zwar nur an der Wand zu sehen, belästigt jedoch die gesamte Raumluft und wird von den Hausbewohnern eingeatmet. Wenn man also schwarze Flächen entdeckt, sollte man nicht zögern und sich sofort um die Bekämpfung der Schädlinge kümmern, damit es gar nicht erst zu gesundheitlichen Problemen kommen kann. Besonders bei Kindern ist ein Schimmelfall ihrer Umgebung gefährlich, da diese auch bei leichtem Befall über die Jahre Allergien oder Asthma entwickeln können und anfälliger für gesundheitliche Einschränkungen durch Schimmelpilze sind.

Schimmelpilz – Risiken und Bekämpfungsmöglichkeiten
Unterschiedliche Menschen reagieren auch verschieden auf einen Schimmelbefall. So gibt es Menschen, denen gar nicht auffällt, dass die Wände eines Raumes mit Schimmel überdeckt sind und Menschen, die diesbezüglich sehr sensibel sind und sich nicht einmal in einem Raum mit leichtem Schimmelbefall aufhalten können. Bei einer Schimmelpilzallergie kann Augenjucken auftreten, der Patient kann Kopfschmerzen bekommen oder sogar Atemnot. Allergiker sollten den Kontakt mit Schimmelpilzen unbedingt vermeiden und sich professionelle Hilfe für ihre Bekämpfung holen.

Mit Hausmitteln sollte bei Schimmelpilzverdacht nicht herumexperementiert werden. Durch bestimmte Substanzen kann Schimmelpilz sich sogar besser entwickeln. So ist beispielsweise Essig ein Mittel, das nicht zur Bekämpfung eingesetzt werden sollte, da dieser ein Nährboden für Mikroorganismen ist und den Schimmelbefall noch stärken könnte.

Vorbeugung
Da besonders Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit betroffen sind, sollte oft gelüftet werden. Gerade Badezimmer sollten nach dem Duschen und zwischendurch gelüftet werden, um einem Befall vorzubeugen. Nach einer erfolgreichen Bekämpfung von Schimmelpilz sollte besonders auf die Luftfeuchtigkeit geachtet werden, damit ein Wiederkehren ausgeschlossen werden kann. Als Hilfe können Luftfeuchtigkeitsmesser angeschafft werden, die für einen Überblick der Situation sorgen. Wenn die Möbel nicht direkt an die Wand, sondern mit etwas Abstand zur Wand aufgestellt werden, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort hinter Schimmel bildet, da die Wand so besser belüftet werden kann.

Behandlung von Schimmelpilz
Schimmelpilz sollte nur mit Schutzmaßnahmen behandelt werden. Es ist oft nicht ausreichend, den Schimmelpilz zu entfernen. Zusätzlich sollten Mittel angewandt werden, die einen Widerbefall ausschließen. Es gibt Pilze, die schon durch Wärme eliminiert werden können, doch es gibt auch welche, die sehr robust sind und vielen Mitteln trotzen. Eine professionelle Bestandsaufnahme ist wichtig, damit herausgefunden werden kann, gegen welchen Pilztyp angegangen werden muss. Besonders große Flächen sollten lieber mit fachlicher Hilfe behandelt werden.

Kurz und knapp
Mit ausreichend Vorsicht und professionelle Hilfe kann gegen Wohngifte und speziell gegen Schimmelpilze angegangen werden, aber am nützlichsten sind Maßnahmen der Prävention: schädliche Substanzen dürfen gar nicht erst die Möglichkeit bekommen, sich im eigenen Haus ausbreiten zu können.

Baustoff Holz

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Holz ist neben dem Stein der älteste Baustoff, der von der Menschheit zum Bau einer Unterkunft genutzt wurde. Es ist anzunehmen, dass die ersten von Menschen errichteten Hütten zumindest zum Teil aus Holz bestanden.
Kein anderer Baustoff hat sich in der Vergangenheit als Material zum Bau von Häusern, Brücken, Booten und sogar Wegen besser geeignet als Holz.
Ganze Städte ruhen auf Holz. Venedig und St. Petersburg wurden auf in den Boden getriebenen Holzpfählen errichtet, und wie man sieht, sind beide Städte immer noch da.
Doch Holz kann noch weit mehr als nur der Untergrund für Städte zu sein.
Die Menschen, die sich beruflich mit dem Baustoff Holz auseinandersetzten, fanden immer neue Möglichkeiten, das Material einzusetzen. War es anfangs nur der abgebrochene Ast zur Bedeckung der Hütte, so wurden mit der Erfindung der Werkzeuge immer neue Einsatzgebiete entdeckt.
Holz ist geradezu unendlich flexibel in seinen Möglichkeiten und mit moderner Technologie wird der Baustoff Holz noch vielseitiger und belastbarer, als er in der Vergangenheit schon war.

Was ist mit Holz möglich und was nicht?

Holz kann mit moderner Leimbindertechnik zu Trägern für enorme Spannweiten zusammengefügt werden. Noch heute ist gerade im Bereich Mehrzweckhallenbau die Überbrückung großer Flächen ohne störende Stützpfeiler fast nur mit Holzleimbindern möglich. Natürlich bestehen inzwischen auch technische Möglichkeiten aus Stahl oder Aluminium, diese schneiden aufgrund der komplizierten Konstruktionen aus preislicher Sicht aber meist schlechter ab.
Auch ein mehrstöckiges Haus ist mit Holz kein Problem. Chinesische Pagodenbauer haben dies schon vor vielen Jahrhunderten bewiesen.
Allerdings endet die Stabilität ab einer bestimmten Grenze. Theoretisch könnte ein Hochhaus aus Holz gebaut werden, aber nur mit enormen Kosten und Sicherheitsaufwand. Hier ist Stahl der klare Gewinner.
Holz als Baustoff wird auf lange Sicht seine ursprünglichen Anwendungsgebiete behalten, auch in Konkurrenz zu anderen Baustoffen. Der Dachstuhl eines Hauses wird wohl immer aus Holz bestehen. Holz lässt sich leicht und präzise auf gewünschte Masse zuschneiden. Holz kann mit relativ geringem maschinellen Aufwand dauerhaft miteinander verbunden werden und einer der wichtigsten Aspekte ist die Nachhaltigkeit von Holz.

Moderne Hozbe- und Verarbeitung.

Der Baustoff Holz wird schon lange nicht mehr nur als reines Rohmaterial, sprich Baumstamm, zu Balken und Brettern verarbeitet, um dann als Tisch, Schrank oder Dachstuhl zu dienen, sondern Holz wird in modernen Anlagen zerlegt und in Verbindung mit anderen Baustoffen zu einem neuen Verbundwerkstoff wieder zusammengefügt.
Der wohl einfachste und am meisten bekannte Verbund aus Holz sind Sperrholzplatten. Unterschiedliche und sehr dünne Holzplatten werden unter hohem Druck miteinander verleimt. Dadurch entsteht eine Holzplatte mit besseren Eigenschaften, als eine Vollholzplatte der gleichen Stärke. Während eine Platte aus Vollholz immer noch „arbeitet“, also je nachdem aufquillt oder schrumpft, wird dieser Nachteil bei Sperrholz durch die Verleimung über Kreuz ausgeglichen. Doch ist Sperrholz noch eine der einfachen Formen der Verarbeitung von Holz. Es gibt weit kompliziertere Verbindungen, denen man teilweise den Grundstoff Holz nicht mehr ansieht.
Aber auch das nicht verarbeitete Holz, das Vollholz erfuhr durch verbesserte Imprägnationsverfahren wieder eine Auferstehung in Bereichen, wo Holz teilweise durch Stahl und Aluminium verdrängt wurde. Das Hochdruckimprägnationsverfahren macht aus einfachem Holz sehr wetterbeständiges Baumaterial. Ein Carport aus solcherart imprägniertem Holz hält mindestens genau so lange wie ein Carport aus Stahl und sieht meist auch weit besser aus. Früher wurde Holz immer nur von außen mit einer Holzschutzlasur versehen, um das Holz vor Wind und Wetter zu schützen. Diese Lasur musste regelmäßig erneuert werden, da sonst früher oder später Feuchtigkeit eindrang und Holzfäule entstand. Bei der Hochdruckimprägnation wird das Holz in einen riesigen Hochdruckbehälter verbracht. Das Prinzip ist das gleiche wie der Hochdruckkochtopf in der heimischen Küche. Genau wie Kartoffeln in diesem Topf wesentlich schneller gar sind, genauso wird in einem Hochdruckkessel statt Wasser eine Imprägnierung zugeführt und diese dringt in das gesamte Holz ein. Das Holz ist nun nicht nur äußerlich geschützt, sondern auch innen. Wasser oder Pilze können nicht mehr eindringen und das jährliche Erneuern der Lasur entfällt auch.
Holz ist einfach ein toller Baustoff.

Zahlreiche Möglichkeiten um mit neuen Baustoffen Heizkosten zu sparen

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Es gibt praktisch kaum einen Hauseigentümer, der nicht auf der Suche nach der einen oder anderen Möglichkeit sind die Kosten für die Heizung und den Strom zu senken. Wer heute neu baut, kann von den neusten Baustoffen und Techniken profitieren, so ist es ihm möglich, energieeffizient zu bauen. Das neue Eigenheim wird mit der modernsten Technik ausgestattet, so ist es auch möglich, die Heizkosten von vornherein niedrig zu halten. Viele Besitzer von älteren Gebäuden haben es da wesentlich schwerer, denn sie sind gezwungen, wenn sie die Heizkosten und den Energieverbrauch senken möchten, zu sanieren. Nicht immer eine leichte Aufgabe, insbesondere dann, wenn man während der Baumaßnahmen weiterhin im Haus wohnt. Allerdings auch wieder keine unlösbare Aufgabe und wenn am Ende die Energie- und Heizkosten sinken.

Neue Baustoffe natürlich auch für Altbauten einsetzbar

Während man im neu erbauten Eigenheim die heiz- und energiesparenden Baustoffe ganz nach den persönlichen Vorlieben einsetzen kann, so gilt es, im Altbau genau Vor- und Nachteile abzuwägen. Darüber hinaus müssen die Bauherren bzw. der Bauträger entscheiden, ob die neuen Baumaterialien sich mit den herkömmlichen vertragen. Natürlich ist es, um Heizkosten zu sparen immer sinnvoll, neue moderne Fenster einzubauen, Ähnliches gilt für Türen, doch auch eine Dämmung der Decke, des Dachbodens oder des Kellers ist in jedem Fall äußerst sinnvoll. Bisher musste man bei der Sanierung eines Altbaus auf Wohnfläche verzichten, mittlerweile ist das Dämmmaterial allerdings so dünn, dass man diesen Punkt getrost außer Acht lassen kann.

Die neuen Baustoffe kurz vorgestellt

Bei allen Baustoffen wird schon bei der Fertigung großer Wert darauf gelegt, dass möglichst wenig Wärme durch sie hindurchdringt. Übrigens die Einheit in, welcher man die Wärmeleitfähigkeit misst, wird Lambda genannt. In Watt pro Meter mal Kelvin wird diese gemessen, je geringer der Wert ist, umso besser ist das jeweilige Baumaterial, denn es kann nur wenig Wärme durchdringen. Ytong Planstein P2 ist ein Porenbetonstein, der recht häufig verwendet. Eine weitere positive Eigenschaft zeichnet diesen Stein aus, denn er ist sehr druckfest, nicht alle Baustoffe besitzen diesen Vorteil. Der Wärmeleitwert Lambda liegt bei 0,08 Watt pro Meter mal Kelvin. Vakuum-Isolations-Paneelen eignen sich hervorragend für eine Kalksandstein Konstruktion. Sie dämmen fünf bis zehn Mal besser als andere Dämmstoffe und sind dabei nur bis zu vier Zentimeter dick. Ein weiterer Baustoff, der eventuell für die Sanierung eines Altbaus weniger gut geeignet ist, aber wegen seiner zahlreichen positiven Eigenschaften nicht unerwähnt bleiben soll, ist KS-Quadro-Aquatherm. Vorgefertigte Heizungsrohre nehmen die Heizungsrohre auf, dank des Warmwassers in den Heizungsrohren wird die Wand ebenfalls angenehm warm. Eine erwärmte Außenfassade hilft ungemein beim Sparen, das heißt, es werden die Heizkosten gesenkt. Darüber hinaus lässt sich dieses System im Sommer auch zur Kühlung einsetzen, hierfür muss man einfach kaltes Wasser durch das Rohrleitungssystem leiten.

Für umfangreiche Baumaßnahmen finden sich ebenfalls neue Baustoffe

Je nachdem wie umfangreich die Baumaßnahmen sind, kann der Bauherr oder die Bauherrin zur Senkung der Heizkosten auch auf Lichtdurchlässige Wände aus Beton setzen. Es wird wohl niemanden erstaunen, dass die Betonsteine der Firma Luccon etwas teurer in der Anschaffung sind, im Gegenzug sind sie allerdings echte Hingucker, die wohl jeden Besucher überraschen bzw. in Erstaunen versetzen. Der Betonstein besteht zum Teil aus Glasfaser und zum anderen aus Beton. Die Glasfaser lässt das licht hindurch, dennoch verfügt der Stein über einen guten Wärmeschutz. Luccon lichtdurchlässige Betonsteine eignen sich für die Sanierung eines Altbaus allerdings nur dann, wenn es gilt, eine Außenwand neu zu errichten. Ganz gleich, ob man Fenster und Türen austauscht und oder auch eine Dämmung des Gebäudes von innen bzw. außen in Betracht zieht, immer wird man auf diese Art und Weise die Heizkosten entsprechend senken können. Was sich schon nach wenigen Monaten deutlich bemerkbar macht.

Auf das richtige Lüften kommt es an

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Wer bauen will, eine Sanierung plant oder selbst nur Mieter ist, denkt sofort an energetische Standards. Das neue Heim soll sich möglichst über einen langen Zeitraum bewähren und es gilt, richtige Fragen zu stellen, zum Beispiel:
Welche Dämmung hat das Gebäude und wie hoch sind die Heizkosten oder sind die Fenster und Türen richtig isoliert? Denn langfristig möchte jeder in seinen vier Wänden mit gutem Gewissen leben, zu bezahlbaren Preisen und mit niedrigen Heizkosten.

Warum moderne Fenstertechnik einbauen?

Jeder kennt das, Fenster auf, frische Luft rein, am besten x-mal am Tag. Die frische Luft sorgt für gesundes Wohnklima, aber dabei geht wertvolle Energie verloren und die Heizkosten steigen. Für Bewohner, die tagsüber nicht zu Hause sind, stellt sich zusätzlich noch ein Problem: Wer soll bei Abwesenheit das Lüften übernehmen?
Eine einfache Methode ist der Einbau von mechanischen oder elektrischen Lüftungssystemen. Die können nachträglich ohne Probleme installiert werden, übernehmen die Lüftung und senken nebenbei Heizkosten.

Wie wird effektiv gelüftet?

- Wohnräume dreimal täglich 5 bis 15 Minuten lüften.
- Jeden Raum Lüften, nie von Zimmer zu Zimmer.
- Möbel nicht direkt an Wände stellen, sondern 5 Zentimeter Abstand lassen.
- Hygrometer anschaffen um die Luftfeuchtigkeit zu messen. Optimal zwischen 40 und 60 Prozent.
- Neu ist der Klimastick, den USB-Stick in den Laptop stecken, kurz Software installieren und eine Ampel auf dem Bildschirm zeigt an, wann es Zeit zum Lüften ist.
- Moderne Luft-Wärmepumpen einbauen, sie senken rentabel die Heizkosten.

Was passiert bei unregelmäßiger Lüftung?

Neubauten und sanierte Objekte sind inzwischen so gut gedämmt, das ein Luftaustausch nicht mehr gewährleistet ist. Deshalb kann zum Beispiel beim Duschen, Waschen oder Kochen die Feuchtigkeit nicht entweichen. In den Räumen ist schlechte Luft, hohe Feuchtigkeit und auf lange Sicht ist mit Bauschäden und Schimmelbefall zu rechnen. Die konstante, hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme ist idealer Nährboden für Schimmelpilze. Bedenkt man das ein Vierpersonenhaushalt durch Waschen, Duschen, Kochen täglich etwa 15 Liter Wasserdampf erzeugt, ist eine enorme Menge. Nun wäre es einfach, das Fenster zu öffnen, doch gerade im Winter steigen dadurch die Heizkosten.

Lüften ohne Fensteröffnen, geht das?

Klar, es gibt Zu- und Abluftsysteme die durch einen Motor betrieben werden. Das ermöglicht die dezentrale Lüftung bei geschlossenen Fenstern. Das System wird in den Blendrahmen der Fenster montiert, saugt verbrauchte Luft ab und führt sie dem integrierten Wärmerückgewinner zu. Der Effekt ist ein gleichmäßiges Raumklima und geringe Heizkosten.
Noch einfacher sind einsetzbare Frischluftklappen. Die werden in die Fensterprofile eingesetzt. Ein zusätzliches Extra sind die Staub- und Pollenfilter die auch vor Insekten schützen. Ist das System eingebaut, funktioniert es selbstregulierend.
Tipp: Vorher prüfen, ob der Blendrahmen breit genug ist.

Wer lieber das Lüften und Schließen der Fenster per Automatik oder Knopfdruck mag, findet interessante Möglichkeiten. Individuelle Programmabläufe ermöglichen das Lüften zu bestimmten Tageszeiten. Ein eingebauter Regensensor schließt die Fenster bei feuchten Witterungen.

Der Zusammenhang zwischen Dämmung und Lüftung

Einerseits sorgt das Lüften für ein gesundes Raumklima, andrerseits können auch Schadstoffe in der Luft sein. Wichtig ist es deshalb, ertifizierte schadstoffarme, natürliche und nachhaltige Baustoffe zu verwenden. Neben dem Vorteil der exzellenten Energiebilanz und niedrigen Heizkosten überzeugen Ökobaustoffe vor allem durch gesundheitliche Qualität. Schädliche Umweltgifte können garantiert nicht ausdünsten und gelangen nicht in die Raumluft. Deshalb brauchen Bewohner keine Angst vor Reizungen, Gerüchen oder sogar vor Krebs zu haben. Richtige Dämmung erhöht die Raumluftqualität und senkt die Heizkosten.

Clever Lüften und Heizkosten senken

Im Trend ist Lüften und gleichzeitig Heizen mit innovativen Luft-Wärmepumpen. Bei der Installation sind lediglich Luftkanäle nach Außen und Mauerdurchlässe erforderlich. Die Geräte können im Innen-und Außenbereich montiert werden. Wichtig ist eine jährliche Wartung und Reinigung der Filter. In puncto Effizienz werden enorme Energie-und Heizkosten gespart und es gibt Zuschüsse vom Staat.

Das richtige Lüften heißt in jedem Fall Energie sparen, gute Raumluftqualität, Heizkosten minimieren und Bausubstanz erhalten.